Ein neuer Rasen:
Nachdem die Entscheidung für einen Zier-, Teppich-, Spiel- oder Schattenrasen oder eine individuelle Mischung gefallen ist, wird die zukünftige Rasenfläche von Erdklumpen, Steinen und Wurzeln befreit.
Anschließend kommt eine Rasenwalze solange zum Einsatz, bis die Fläche eben und
glatt ist. Dieser Vorgang wird in verschiedenen Richtungen wiederholt, nach einer Erholungspause für Boden und Arbeiter von etwa einer Woche wird unter Einarbeitung von Rasendünger neuerlich gewalzt. Nach einer weiteren einwöchigen Ruhephase kann mit der Aussaat begonnen werden. Wer mit Hilfe eines Streuwagens arbeitet, kann die Menge des Saatgutes pro Quadratmeter einstellen und profitier von der gleichmäßigen Verteilung der Samen, wer lieber per Hand säen möchte, erleichtert sich die Arbeit mit dem Abstecken Saatstreifen mit Schnüren. Im Schnitt werden pro Quadratmeter etwa 20-30 Gramm Samen benötigt. Das Saatgut wird im Anschluss eingeharkt und in den Boden gewalzt, der im folgenden Monat ständig feucht gehalten werden muss. Ein neuer Rasen wird immer nur vorsichtig abgekehrt, der Rasenmäher kommt frühestens sechs Monate nach der Aussaat zum Einsatz.
Ein erneuerter Rasen:
Nachdem der Rasen im Frühjahr vertikutiert, gekalkt und gut gewässert wurde, wird allfällig auftretendes Unkraut entfernt und etwas Dünger in die Rasenfläche eingearbeitet. Wer die komplette Fläche erneuern möchte, verteilt mit Hilfe eines Streuwagens gleichmäßig etwa zwanzig Gramm Saatgut pro Quadratmeter. Einzelne kahle Stellen werden mit einem Sand-Erde-Gemisch und etwas Saatgut ausgebessert, ebenso können Löcher und Mulden in der Rasenfläche repariert werden. Der Fachhandel bietet spezielles Nachsaatgut mit schnelleren Wachstumseigenschaften, das rasch für eine gleichmäßige Optik der erneuerten Rasenfläche sorgt.
(TB)