Neben Kunststoff, Aluminium oder Mischbeläge wie WPC ist Holz das am meisten verwendete Material bei Terrassenbelägen. Das ist nicht ohne Grund, denn eine Holzterrasse hat eine Vielzahl von Vorteilen gegenüber anderen Werkstoffen. Holz ist auf jeden Fall ein kostengünstiger Rohstoff und er lässt sich leicht verarbeiten. Durch die natürliche Farbe wird eine gemütliche Atmosphäre erzeugt. Holz strahlt auch Wärme aus und gerade in den ein wenig kälteren Übergangsmonaten ist es immer noch angenehm barfuß über die Terrasse zu gehen. Doch welches Holz oder welche Lasur verwenden bei einer Holzterrasse?

Holzterrasse mit Tropenhölzer

In aller Munde sind aktuell Tropenhölzer für den Bau einer Holzterrasse. Das bekannteste dabei ist sicherlich Bankirai. Es stammt ursprünglich aus Ostasien und somit ist die Einfuhr etwas teuer. Großer Vorteil ist die besondere Härte, damit zählt es zu den langlebigsten Hölzer überhaupt. Die aktuell starke Abholzung in solchen Gegenden ist aus ökologischer Sicht nicht in jedem Fall vertretbar.

Douglasie oder Lärche

Sehr bekannte einheimische Holzarten sind Douglasie und Lärche. Beide zeichnen sich ebenfalls durch eine relativ hohe Härte und damit einher gehender langer Lebensdauer aus.

Welche Lasur verwenden?

Einerseits gibt es die mehr auf Lack basierenden Lasuren und andererseits die mehr auf Öl basierenden. Je nach Holzart und Beanspruchung greift man zur einen oder anderen Variante. Manche Fachleute empfehlen aber auch ausschließlich Terrassenöl. Insgesamt werden aber durch Behandlung Risse ausgeglichen und das Holz erhält einen sogenannten UV-Schutz gegen vergrauen.

Letztendlich entscheidet das individuelle Anforderungsprofil die Wahl der richtigen Holzterrasse, sprich welches Holz oder welche Lasur man verwendet.

(INT)

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